Referenzstudie Wald AR
Geschrieben von: Andreas Giger Donnerstag, 09. September 2010
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Im Herbst 2009 bot sich die Gelegenheit, in der Gemeinde Wald AR (Schweiz), in der die beiden Gründer von spirit.ch wohnen, arbeiten und leben, das Projekt Gemeinde-Spiegel einem praktischen Test zu unterziehen. Da ein konkretes Beispiel immer am überzeugendsten wirkt, präsentieren wir Ihnen hier die vollständigen Ergebnisse dieses Tests.
Referenz-Beispiel Wald AR
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Hier finden Sie die Ergebnisse einer Online-Befragung zum Thema Lebensqualität in Wald AR. Es handelte sich dabei um eine Teststudie, in der geklärt werden sollte, ob mit Hilfe dieses Verfahrens tatsächlich relevantes Wissen über den Zusammenhang zwischen Wohngemeinde und Lebensqualität geschaffen werden kann. Die beiden in Wald AR lebenden Initianten von spirit.ch haben der Gemeinde deshalb angeboten, die Befragung kostenlos durchzuführen. Für die Annahme dieses Angebots durch die Gemeinde und für die aktive Unterstützung vor allem durch dem Gemeindepräsidenten danken wir herzlich, ebenso natürlich allen Wäldlerinnen und Wäldlern, die sich an der Befragung beteiligt haben.
Es waren zum Schluss 34 Personen, die den anspruchsvollen Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, weitere 16 haben vorzeitig aufgegeben. Bei rund 800 Einwohnern von Wald AR ergibt dies eine Beteiligungsquote von etwa vier Prozent. Bei unseren Schätzungen für das Modell "Gemeinde-Spiegel" sind wir vorsichtig von nur einem Prozent ausgegangen. Das hätte bedeutet, dass für die aufgrund unseres langjährigen Erfahrungswissens erforderliche Mindestzahl für verlässliche Aussagen von 50 Teilnehmenden erst bei einer Gemeindegrösse von mindestens 5000 Einwohnern erreicht worden wäre. Wie die vorliegenden Zahlen zeigen, ist das Instrument aber offensichtlich auch für kleinere Gemeinden geeignet.
Weil in Wald AR die Teilnehmerzahl mit 34 immer noch leicht unter dem Mindestquorum von 50 liegt, sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu geniessen. Sie zeigen jedoch sicher in grossen Zügen das Meinungsbild der besonders an ihrer Gemeinde interessierten Wäldlerinnen und Wäldler, also jener Personen, die für die Meinungsbildung besonders wichtig sind. Wie weit das Meinungsbild dieser "Elite" auch jenes der schweigenden Mehrheit widerspiegelt, muss jedoch offen bleiben.

Wer hat an der Befragung teilgenommen?
Ausgewertet werden konnten letztlich 31 vollständig ausgefüllte Fragebogen. Auf diese Gesamtzahl beziehen sich die im folgenden verwendeten Prozentwerte.
Von den Teilnehmenden waren 45% Frauen und 48% Männer (jeweiliger Rest = keine Antwort).
Das Durchschnittsalter der Teilnehmenden beträgt 48 Jahre, das Altersspektrum reicht von 15 bis 84.
Rund ein Drittel der Teilnehmenden hat als höchsten Bildungsabschluss eine Berufslehre, eine weiteres Drittel einen Fachhochschulabaschluss. Ein Sechstel hat einen Universitätsabschluss, beim letzten Sechstel ist der Bildungsstand unbekannt.
In Sachen Berufstätigkeit verteilen sich die Antworten wie folgt: Selbständig, freiberuflich = 23% / Vollzeit-Angestellte(r) = 26% / Teilzeit-Angesteller(r) = 35% / Ausbildung = 3% / Hausfrau (-mann) = 23% / Rentner(in) = 16%.
15% bezeichnen ihre materiellen Lebensverhältnisse als "einfach", 61% als "mittel" und 10% als "Gehoben".
Nur bei einem Viertel leben Kinder im Haushalt, rund ein Drittel hat gar keine Kinder.
Die durchschnittliche Anzahl von Haushaltsmitgliedern beträgt 2.7.
Der "Optimismus-Index" ("wie opimistisch sind Sie bezüglich Ihrer persönlichen Zukunft auf einer Skala von 1 bis 100?") beträgt in Wald AR im Durchschnitt 76 und liegt damit ganz leicht über dem aktuellen Gesamtsstand von spirit.ch (74).
Jeweils 45% würden gerne an weiteren Befragungen über Lebensqualität im Allgemeinen und speziell in Wald AR teilnehmen. Ihnen sei für ihr weiteres Engagement im Voraus gedankt!

Die Beziehung zu Wald AR
Bei der Möglichkeit von Mehrfachnennungen gaben 77% an, sie lebten in Wald. 23% arbeiten im Dorf, 13% machen dort Ferien, 6% sind Heimweh-WäldlerInnen.
Dabei überwiegen die schon länger in Wald Heimischen: Bei zwei Dritteln dauert die Beziehung zu Wald schon mindestens zehn Jahre:

Knapp die Hälfte der Befragten hängt richtig stark an Wald, für sie wäre es eine negative Erfahrung oder gar ein grosses Unglück, nicht mehr in Wald leben zu können. Und für ein weiteres Viertel wäre das doch eine eher negative Erfahrung. Die Bindung an das Dorf ist also stark, wobei zur Einschätzung dieser Zahlen vorderhand die Vergleichswerte fehlen:

Eine deutliche Mehrheit würde einem Freund oder einer Freundin zum Zuzug nach Wald AR raten, eine starke Minderheit wäre in dieser Frage neutral. Ob dies ein Normalwert ist, werden erst Vergleichsbefragungen in anderen Gemeinden zeigen können:

Gefragt wurde auch, ob man in fünf Jahren noch in Wald sein werde. Rund drei Viertel gehen davon als wahrscheinlich oder gar sicher aus, Abwanderungsgelüste gibt es kaum:

Mit derselben Skala von 1 bis 100, die für die Einschätzung der eigenen, persönlichen Lebensqualität verwendet wird (siehe nächsten Abschnitt), wurde die Lebensqualität erfasst, die Wald AR als Gemeinde bietet. Der Durchschnittswert beträgt 73. Auch hier werden erst künftige Vergleichswerte aus anderen Gemeinden zeigen können, wie hoch diese Zahl einzuschätzen ist.

Das Thema Lebensqualität in Wald AR
Wenn Sie einmal die höchste Lebensqualität, die Sie für sich denken können, mit dem Wert 100 beziffern: Wie hoch ist dann Ihre derzeitige allgemeine Lebensqualität? (als Ganzes, nicht auf den jetzigen Augenblick beschränkt...) Ihre tatsächlich empfundene Lebensqualität können Sie mit einem Wert zwischen 1 und 100 ausdrücken. - Und welchen Wert hätten Sie vor fünf bzw. zehn Jahren gewählt? - Welchen Wert werden Sie wohl in fünf bzw. zehn Jahren wählen?
Die Ergebnisse aus Wald AR können wir mit den Gesamtergebnissen von spirit.ch vergleichen:

Die beiden Kurven unterscheiden sich nur geringfügig. Der aktuelle Lebensqualitäts-Index von Wald AR liegt zwar leicht unter dem Schnitt, doch das kann angesichts der geringen Zahlen von Wald auch ein statistischer Zufall sein.
Anders sieht es aus, wenn man nach der Bedeutung des Themas Lebensqualität für das eigene Leben fragt. Logischerweise liegt diese Bedeutung bei den Teilnehmenden an der Befragung von spirit.ch deutlich höher, schliesslich wird man dort durch das Thema "angelockt", während in Wald viele eher wegen der Gemeinde teilgenommen haben und nicht primär wegen Lebensqualität:

Vielleicht deswegen ergeben sich deutliche Unterschiede auch bei der Frage, wer oder was für die eigene Lebensqualität verantwortlich sei. Bei jenen, für die Lebensqualität besonders wichtig ist, also bei den Teilnehmenden von spirit.ch, wird diese Verantwortung deutlich stärker bei sich selbst geortet als bei den EinwohnerInnen von Wald, die zwar auch die Verantwortung eher bei sich selbst sehen, der Aussenwelt aber doch einen gewichtigeren Platz einräumen:


Lebensqualitäts-Sphäre Raum: Bedeutung und Zufriedenheit
Die Lebensqualitäts-Sphäre Raum setzt sich ihrerseits zusammen aus sechzehn konkreten Werten, die in der Befragung wie folgt beschrieben wurden:
Wohlsein zuhause: dass ich mich in meinen vier Wänden wohl fühle
Verwurzelung: dass ich mich da, wo ich lebe, verwurzelt fühle
Heimat: dass ich eine Heimat habe
Kraft-Ort: dass ich an einem Ort lebe, der mir Kraft gibt
Nachbarschaft: dass ich ein gutes Verhältnis zu meinen Nachbarn habe
Sichere Gegend: dass ich in einer sicheren Gegend lebe
Kultur: dass es in meiner Wohngegend genug kulturelle Angebote gibt
Reizvolle Umgebung: dass ich in einer für das Auge reizvollen Umgebung lebe
Haustiere: dass ich Haustiere halten kann
Gärtnern: dass ich gärtnern kann
Fuss/Rad: dass ich mich meistens zu Fuss oder per Rad bewegen kann
Öff. Verkehr: dass es ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln gibt
Auto-Mobilität: dass ich mit dem Auto möglichst rasch überall hin komme
Mobilität ohne Grenzen: dass ich mich uneingeschränkt überall hin bewegen kann, wo ich will
Nachhaltige Mobilität: dass meine Mobilität nachhaltig ist
Aufbruchs-Möglichkeiten: dass ich immer wieder zu neuen Orten aufbrechen kann
Für all diese Werte wurde nun einerseits gefragt, wie wichtig sie für die eigene generelle Lebensqualitätseien (von 1 bis 10), und wie zufrieden man mit der Verwirklichung dieser Ziele sei (ebenfalls von 1 bis 10). Die beiden so ermittelten Kurven lassen sich übereinander legen:

Im Falle von Wald AR ergeben sich hier interessante Abweichungen. Bei den Werten Haustierhaltung, Gärtnern, Auto-Mobilität, Aufbruchs-Möglichkeiten und teilweise auch Kultur und "sichere Gegend" liegen die Zufriedenheits-Werte deutlich über den Bedeutungs-Werten. Hier gibt es in Wald AR also gleichsam ein Überangebot - was keinesfalls ein Nachteil zu sein braucht....
Umgekehrt liegt die Zufriedenheit nur in zwei Bereichen spürbar unter der Bedeutung, nämlich beim öffentlichen Verkehr und bei der nachhaltigen Mobilität. Hier dürften wegen der Lage und Grösse von Wald AR einer weiteren Verbesserung der Zufriedenheit enge Grenzen gesetzt sein.
Bei den übrigen Werten decken sich Bedeutung und Zufriedenheit weitgehend - eine ideale Voraussetzung für eine insgesamt hohe Zufriedenheit mit der eigenen Gemeinde.
Ob Bedeutungs und Zufriedenheits-Profil von Wald AR im schweizerischen Durchschnitt liegen oder Besonderheiten aufweisen, lässt sich ohne Vergleichsbefragungen in anderen Gemeinden natürlich nicht sagen. Besonders interessant wird es dabei sein, ob die auffällig hohe Bedeutung von Werten wie reizvolle Umgebung, Kraft-Ort, Heimat oder Verwurzelung auch anderswo zu finden ist, oder ob es sich hier um ein besonderes Merkmal von Wald AR handelt.

Lebensqualitäts-Angebot von Wald AR: Bedeutung und Zufriedenheit
Ebenfalls nach dem Muster "Bedeutung für die eigene Lebensqualität" und "Zufriedenheit mit dem, was Wald AR da zu bieten hat" wurden mit einer Zehner-Skala dreizehn Punkte abgefragt, die eine Gemeinde bieten kann:
Vereinsleben: lebendiges Vereinsleben
Erholungsangebot: Erholungsangebot
Einkaufsmöglichkeiten: Einkaufsmöglichkeiten
Bildung/Schulen: Angebot an Bildung und Schulen
politisches Klima: gemeindepolitisches Klima
Gemeindeverwaltung: Qualität der Gemeindeverwaltung
Steuern/Abgaben: Höhe der Steuern und Abgaben
Gemeinschaftsgefühl: Gefühl, die Gemeinde sei eine Gemeinschaft
Gestaltungsmöglichkeiten: Möglichkeit, die Zukunft der Gemeinde mit zu gestalten
Gemeinde-Autonomie: Unabhängigkeit und Autonomie der Gemeinde
Offenheit: Offenheit gegenüber Fremden
Arbeitsplätze: Angebot an Arbeitsplätzen
öffentliche Plätze: Angebot an öffentlichen Plätzen für Sport, Freizeit etc.
Hier sieht der Vergleich zwischen Bedeutung und Zufriedenheit so aus:

Bei den meisten Punkten (Erholungsangebot, Bildung/Schulen, politisches Klima, Gemeindeverwaltung, Gemeinschaftsgefühl, Offenheit, Arbeitspläze und öffentliche Plätze) liegen Bedeutung und Zufriedenheit nahe beisammen. Hier gibt es also keine Probleme, es herrscht Zufriedenheit.
Bei den Punkten Vereinsleben, Gestaltungsmöglichkeiten und Gemeinde-Autonomie liegt die Zufriedenheit höher als die Bedeutung, diese Punkte weden also leicht "übererfüllt".
Bei zwei Punkten, nämlich Einkaufsmöglichkeiten und Steuerhöhe, gibt es ein beträchtliches Zufriedenheits-Defizit. Angesichts der spezifischen Grösse und Situation von Wald AR ist beides keine Überraschung. Und man braucht kein Prophet zu sein, um vorherzusagen, dass sich an diesen beiden neuralgischen Punkten so bald wohl auch nichts ändern wird...
Wie die folgende vollständige und unzensurierte Auflistung der grössten Lebensqualitäts-Killer in Wald AR zeigt, werden dabei die Steuern nur wenig genannt:- abends komplizierte Postautoverbindungen
- Mir fallen keine ein.
- Die Lebensqualität wird meistens durch mein mittun verschlechtert, z.B. streit mit Nachbarn oder Angehörigen.
- Töfflärm, Raser
- grosser Durchgangsverkehr keine Visionen, nur Verwaltung der Gemeinde
- hohe Steuern hohe Gemeindeverschuldung nicht lösen von Problemen in der Gemeinde "Ausverkauf" von Gemeindebesitz wie z.B. Liegenschaften Machtausübung durch einzelne Personen falschinformieren der Leute um etwas zu erreichen oder nur halbe Wahrheiten preisgeben
- Das nicht vorhandene Intresse vom grössten Teil der Einwohner an Veränderungen jeglicher Art in der Gemeinde (ausser Steuersenkungen)
- Politik, Steuern
- Gemeindepolitik
- Lange, kurvenreiche Zufahrtswege nach Wald
- schlechtes Wetter,
- Leute die sich fürs Nichts engagieren aber trotzdem schimpfen es sei nichts los in dem Dorf...
- Angebot öV, Sinnlose Nachtbeleuchtung (obwohl nicht direkt davon betroffen), Baureglemente
- Die Leute machen zuwenig mit in den Vereinen, politisch etc. Sie verschanzen sich in der Wohnung. So fällt ein Gemeinde auseinander.
- in den letzten Jahren der zunehmende Nebel
- die schnellen Autos und Motorräder. Warum kann man nicht auf 60 Km beschränken bis zum Kaien ?
- Kaum Einkaufmöglichkeiten Schlechte Anbindung ans ÖV
- Raserei Wald-St.Anton,besonders an
- zu wenig Bänkli auf den Spazier- und Wanderwegen. Familienergänzende Betreuungsangebot nur begränzt. Kein Spielplatz im Dorf
- Der Gemeinderat verfolgt zu stark jene politische Ziele, welche primär durch die Motivationen einzelner Ratsmitglieder sehr ausgeprägt sind. Es entsteht oft der Eindruck, dass die Institution des Gemeinderat für diese persönlichen Ziele missbraucht wird.
- schlechte Verbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln
- Wenig Kontaktmöglichkeiten, nur in Restaurants. Keine klare Linie der Gemeinde.
- ÖFFENTLICHE VERKEHR
- Geschlossene Post
- Kommunikationsprobleme. Intoleranz (Bauen!). Öffentlicher Verkehr
Häufiger geklagt wird über den mangelhaften öffentlichen Verkehr und über Raserei. Klagen über das Wetter und Gemeinderat kommen zwar vor, doch es gibt offenkundig kein Thema, das in Wald AR auf breiterer Front zum Lebensqualitäts-Killer werden könnte.
Natürlich wurde auch nach dem Gegenstück gefragt, also nach den grössten Lebensqualitäts-Förderern in Wald AR. Hier die Liste der Antworten:- die Sonnenuntergänge
- Kleines, überschaubares Dorf, sonnig auf einer Hügelkuppe gelegen.
- Landschaft, Nähe zu Berg und See, Vereinsleben, Rest. Schäfli
- Natur
- gute Schule reges Vereinsleben Anlässe, die die Gemeinschaft fördern Eigener Laden offen gegenüber speziellen Menschen Lebenskünstler Aussteigern u. ä.
- Wanderwege
- gute soziale Kontakte
- aktive Vereine gute Einkaufsmöglichkeit aktive Dorfbevölkerung die auch einmal einen Entscheid hinterfragt
- Die Natur und der Freizeitwert.
- Landschaft, Aussicht, Wetter
- Landschaft und Umgebung
- Nahe an der Natur
- Landschaft,Ruhe, normale,freundliche Mitbewohner,bescheiden
- Schule, Vereine, Gemeinde, Kirchgemeinde, Laden-Bank-Coiffeuse-Tankstelle-Restaurant-Schreiner, Altersheim
- Sonne, Nebelgrenze, Menschen, Toleranz gegenüber Fremden, zentrale Lage zwischen D-A-CH, Bergen und Bodensee, Gemeindepräsident und Gremien
- wunderbare und sichere Gegend
- klein und überschaubar - gutes ÖV-Angebot - gute Gemeinschaft
- Die schöne Lage, Ruhe vorallem am Abend, Sonne, kein Nebel
- Ländliche unverbaute Gegend
- Wanderwege,gute Luft,Wohnmöglichkeiten/nein Streusiedlungen
- frische Luft, wenig Verkehr, Begegnungsplatz, Platz zum spielen
- Die Fähigkeit und der Wille, nicht um jeden Preis kurzfritigen Trends nachzueifern. Die Weitsicht vor vielen Jahren, dass Wald sich nicht zu einer Schlafstadt entwickelt hat, wie z.B. Teufen. Die Bereitschaft zu erhalten, was besteht.
- Viel Sonne und ländliche Umgebung und Ruhe
- Umgebung und Natur.
- LANDSCHAFT
- gute Stimmung im Dorf schöne Landschaft Lage (Nähe zu St. Gallen/Heiden)
- Das Gefühl von Heimat sowie das Gefühl von Verbundenheit mit Mitbürgern.
- Landschaft gute Luft
- wohltuende Landschaft.aktive Gemeinde. einige liebenswerte Menschen. gute Luft
Demnach sind Lage und Landschaft eindeutig die Haupttrümpfe von Wald AR. Wenngleich nicht die einzigen...
Was den Teilnehmenden sonst noch zur Lebensqualität in Wald AR einfiel, steht hier:
- Einsatz für Fremde
- Dass es weiterhin keine politischen Parteien gibt, die im Gemeindeleben dreinfunken würden.
- Danke für die gute Schneeräumung. Von 1987 bis 2009 konnte ich jeden Winter problemlos vom Rechberg zum Nachtwachdienst fahren.
- Es gefällt mir sehr in Wald, ich fühle mich hier verwurzelt.
- Ich fühle mich angenommen, so wie ich bin
- möglichst Ruhe, Langsamkeit und Natur bewahren.
- Wald fehlt eine Vision oder ein Konzept für die Zukunft, für die weiter Entwicklung der Gemeinde. Wald stagniert.
- Am Sonntag ist Wald meist wie ausgestorben
- Wald ist glücklicherweise weniger dem Bau- und Bevölkerungswachstum als andere Gemeinden verhaftet
- Offenheit und Engagement gegenüber Ausländer sind für mich einen Plus
- Agenda 21 und Code of Conduct sicherlich zu empfehlen (um eine strategisch klare Ausrichtung zu geben)
- Ich finde es super wenn jetzt etwas für die Jugentlichen im Dorf gemacht wird.
- Die Entwicklung des Baugeschäftes GRAF am Ostende des Dorfes ist nicht zumutbar. Eine wunderschöne Wiese wurde aufgrund von fehlenden oder nicht durchgesetzten Auflagen des GR zum Schandfleck der Gemeinde - Sichtbar von Ferne und aus der Luft. Hier ist Handlungsbedarf angesagt.
- Als "Wochenend- und Ferienaufenthalter" ist es schwierig integriert zu werden. Aussenstehende werden kritisch gesehen.
- Es ist toll hier zu wohnen weil man: -Die meisten Leute kennt -Man sich zuhause fühlt -Es einfach ruhig ist -Man sich erholen kann
- Diese positiven und negativen Punkte kann es natürlich in jeder Gemeinde auch geben!
Ganz unterschiedliche Punkte führen insgesamt offensichtlich zu einem Gefühl hoher Lebensqualität in Wald AR.
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